KEG Niederbayern auf Kult(o)urfahrt in Dresden und im sächsischen Umland


Foto: MalteF, commons.wikimedia.org

Dreitägige Bildungsfahrt, eine Kombination aus Kultur und Geschichte, Kunst und Naturlandschaft

Erwin Müller, Bezirksvorsitzender der KEG Niederbayerns, hatte nach den unvergesslichen Bildungsfahrten der letzten Jahre heuer zu einem Ausflug in das wunderschöne „Elbflorenz“ Dresden und in das prächtige sächsische Umland eingeladen. Bei übergroßem Interesse waren die 80 Plätze im großen Doppeldeckerbus schnell vergeben, der die Teilnehmer in angenehmer Fahrt in die sächsische Landeshauptstadt brachte. Im Vier-Sterne-Hotel „Wyndham“ wurde die Reisegruppe mit einem reichhaltigen Abendbuffet in Empfang genommen. In der „Bistro Bar Piccolini“ ließen einige den ersten Tag in gemütlicher Runde ausklingen.

Eine interessante Stadtführung per Bus und streckenweise auch zu Fuß war am zweiten Tag wohl der wichtigste Programmpunkt, zu der Erwin Müller den stellvertretenden Bundesvorsitzenden Franz-Josef Fischer begrüßen konnte. Die KEG-ler erfuhren, dass sich das „bessere Bürgertum“ früher gerne im Stadtteil Strießen niederließ, in prächtigen Villen und großen luxuriösen Wohnungen. Beeindruckend war vor allem das viele Grün in den Stadtvierteln Leunitz und Neurosta, was vom Bestreben der Dresdner zeugte, in der Natur zu leben und doch in einer Stadt zu sein. Am Rathaus wurde die Figur der „Gustl von Blasewitz“ bewundert. Die Fahrt ging dann weiter entlang der ruhigen Elbe, alte Bauernhäuser wechselten sich ab mit bezaubernden Elbschlössern. Die innere Neustadt wurde ausgiebig zu Fuß erkundet.

Im historischen Stadtzentrum standen alle bewundernd vor dem Dresdner Zwinger, ein Besuch galt der weltberühmten Semperoper, die wieder hergestellte Frauenkirche hinterließ tiefe Eindrücke und das Residenzschloss ließ alle staunen. Nach diesen einzigartigen Kunstgenüssen widmeten sich die Niederbayern den kulinarischen Genüssen im historischen Sophienkeller des Taschenbergpalais mit typischen sächsischen Spezialitäten.

 

Gestärkt ging es weiter zum weltbekannten Wasserschloss Moritzburg, das im 18. Jahrhundert von August dem Starken als Jagd- und Lustschloss erbaut wurde. Wertvolle Möbel, kostbare Ledertapeten und vor allem das „Moritzburger Federzimmer“ mit fast zwei Millionen farbigen Federn galt es zu bewundern. Abends hinterließ ein drei Gänge-Menü mit kulinarischen Einzigartigkeiten im Pulverturm an der Frauenkirche ebensolche unvergessliche Eindrücke. Einige besuchten den „Fliegenden Holländer" in der Semperoper, andere suchten Stille in der „Nacht der offenen Kirchen“, viele genossen den Abend in der Dresdner Neustadt mit ihrem Charme.

Ein Highlight der besonderen Art bot am dritten Tag der kleine Abstecher in die „Pfundsmolkerei“ in Dresden. Anschließend stand noch das einmalige Pillnitz auf dem Programm.

Als krönenden Abschluss brachte der Panoramabus die Gruppe dann in die bizarre Felsenwelt der Sächsischen Schweiz mit den mächtigen Basteifelsen. Hier genossen alle die atemberaubende Aussicht auf die Festung Königstein, das wunderbare Elbtal und den unvergesslichen Blick auf das Elbsandsteingebirge. Nach einer schmackhaften Verpflegung am Bus trat die Reisegruppe die Heimfahrt an.

Alle hatten in den drei Tagen nicht nur eine vortreffliche Symbiose von KEG Gemeinschaft und großartigen Eindrücken erlebt, sondern wissen nun auch, warum Dresden „Elbflorenz“ genannt wird und zusammen mit der Landschaft Weltkulturerbe geworden ist. Großer Dank gebührt wieder dem Organisationsteam um „Reisemarschall“ Erwin Müller.

Text: Josef Reischl
Fotos 2 bis 4: Verena Hötzinger

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