Mehr Schutz auch für diejenigen, die in Präsenzunterricht bleiben!

Ein zentrales Ergebnis der Corona-Sondersitzung des bayerischen Kabinetts vom 6. Dezember ist der Beschluss, die Klassen ab der 8. Jahrgangsstufe in Wechsel- und Distanzunterricht zu schicken. Die KEG Bayern befürwortet dies, fordert aber einen stärkeren Gesundheitsschutz aller Beteiligten, die weiterhin in Präsenzunterricht sind.

Das Ergebnis der Corona-Sondersitzung des Kabinetts vom 6. Dezember sind Maßnahmen, die die Inzidenzzahlen sinken lassen sollen. Die neuen Regelungen treffen auch den Schulbetrieb. Das hier etwas getan werden muss, sieht auch die KEG Bayern als notwendig an.

Nach den Worten von Ministerpräsident Markus Söder bleiben bei allen angesprochenen Verschärfungen die Kitas und Grundschulen unbesehen offen. Betroffen von den Maßnahmen sind also hauptsächlich Gymnasien, Real- und Berufsschulen. Dort gehen ab dem 9. Dezember viele Klassen in den Wechselbzw. Distanzunterricht. In Mittel- und Förderschulen bleibt der Präsenzunterricht ebenfalls, mit Ausnahme der 8. Klasse, bestehen.

In allen anderen Jahrgangsstufen können die Kontakte durch die Beibehaltung des Präsenzunterrichts nicht entsprechend reduziert werden. Damit steigt das Ansteckungsrisiko von Schulkindern und Lehrkräften in den Grund-, Mittel- und Förderschulen, da sich diese auch in sogenannten Hotspotgebieten weiter im Präsenzunterricht befinden. Die KEG Bayern fordert hier deutlich erhöhten Gesundheitsschutz aller Beteiligten, die weiterhin in Präsenz lernen und lehren – denn die steigenden Inzidenzzahlen treffen auch diese Jahrgangsstufen.

„Wenn in diesen Klassen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in HotspotGebieten Tag für Tag vielen Kontakten ausgesetzt sind, muss stärker für deren Gesundheitsschutz gesorgt werden,“ fordert Walburga Krefting, Landesvorsitzende der KEG Bayern. „Das beinhaltet die weitere Bereitstellung von FFP2-Schutzmasken und sichere PCR-Tests für unsere Kolleginnen und Kollegen, sowie Luftreinigungsgeräte für Klassenräume.“

Das Ziel aller Maßnahmen, eine funktionierende Wirtschaft, ist nach Markus Söder untrennbar mit offenen Schulen verbunden. Diese können aber nur offen bleiben, wenn Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte gesund bleiben.



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