Jetzt gezielt handeln – oder wieder alles dichtmachen? Die abl fordert weitere Maßnahmen, um den Unterricht an den Schulen zu sichern

Die bayernweiten Corona-Fallzahlen steigen sprunghaft an. Viele Städte und Landkreise reißen die Inzidenzmarke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Natürlich hat diese Entwicklung auch Auswirkungen auf die Schulen.

Um das ausgegebene Ziel von möglichst viel sicherem Präsenzunterricht unter diesen Umständen weiterhin zu erfüllen, fordern die Vorsitzenden der in der abl vertretenen Lehrerverbände Jürgen Böhm (brlv), Walburga Krefting (KEG), Pankraz Männlein (VLB) und Michael Schwägerl (bpv) gemeinsam Maßnahmen zur Sicherstellung des Schulbetriebs und zum Schutz der Lehrkräfte.

So sollen bei einem Corona-Fall an einer Schule Lehrkräfte und Schulklassen zügiger getestet werden. Hierdurch ließe sich nicht nur die Infektionskette effektiver nachvollziehen, auch müssten sich betroffene Personen nicht unnötig lange in Quarantäne begeben. „Bei einem negativen Test können betroffene Lehrkräfte und Klassen schneller an die Schulen zurückkehren. Bisher müssen sie durchschnittlich über eine Woche warten – das ist viel zu lange!“, so Walburga Krefting, Präsidentin der abl.

Weiterhin müssen durch eine weitere Harmonisierung des Maßnahmenkatalogs mit den Hygieneplänen vor Ort insgesamt die Abstimmung mit den Gesundheitsämtern über die Landkreisgrenzen hinweg verbessert werden. Durch reibungslosere Abläufe könnten diese die Schulen deutlich effizienter und zielgenauer unterstützen und so Schulschließungen verhindern.

Schließlich ist es bei steigenden Inzidenzzahlen auch geboten die Lehrkräfte, die täglich im Durchschnitt Kontakt mit über 100 Schülerinnen und Schülern haben, besser zu schützen. Die abl fordert deshalb, dass der Freistaat für Lehrkräfte Schutzmasken der Klasse FFP2 bereitstellt.

Wichtig ist bei alledem: Die Fallzahlen steigen jetzt. Die Maßnahmen müssen also sehr zügig umgesetzt werden, damit sie wirksam werden und Unterricht an den bayerischen Schulen weiterhin stattfinden kann.

 

Pressekontakt
Wolfgang Stemmer
presse@keg-bayern.de
Tel. 089 23685770-18



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