Ja, es gibt sie noch – „die Sonderpädagogischen Mitteilungen“!!!

SoMi 01/2017 >>

Erwacht aus dem zwischenzeitlichen Dornröschenschlaf erscheinen sie nun in neuer Form. Die relativ lange Ruhephase und die „schwere Geburt“ lagen in nicht unerheblichem Maße auch an dem nicht gerade glänzenden Wissens- und Kenntnisstand des Unterzeichners dieser Zeilen bzgl. Umgang mit Digitalen Medien. Aber bekanntlich wird ja – lt. Den Schlusszeilen des „Taugenichts“ von Eichendorff „Alles Gut“ und so ist jetzt dieser Schritt erst mal gelungen. Bzgl. des „Vertriebssystems“ müssen wir noch „schauen“, werden hier aber sehr gut von der KEG Niederbayern unterstützt (von Frau Maria Stadler von der Bezirksgeschäftsstelle und Hrn. Bezirksvorsitzenden Erwin Müller – Herzlichen Dank dafür!!)

Die – sonderpädagogische – Praxis und Welt hat sich aber (man höre und staune!?) trotzdem weiter gedreht! So entwickeln sich unsere Förderzentren z.Zt. ja ziemlich stark zu Orten der gymnasialen und realschulbezogenen Fachlichkeiten (z.B. in Latein und Französisch); was dann natürlich (jetzt aber ohne Ironie) zu unterschiedlichen und kontroversen Überlegungen bzgl. Nach-, Weiter- und/ oder Zusatzqualifikationen führt: hier sind wir (mehrheitlich) nach wie vor der Meinung, dass die sonderpädagogische, universitäre (Nach-)Qualifizierung die beste Lösung wäre und dringend nötig ist.

Dazu gibt es jetzt aber grundsätzlich eine sehr positive Entwicklung: im „Bildungspaket“ der CSU – Fraktion vom 05.04.2017 werden v.a. auch für den Förderschulbereich einige, uns sehr hoffnungsfroh stimmende, Beschlüsse gefasst - eine jährliche signifikante Aufstockung (jeweils bis zu 100 Stellen) der Sonderschullehrer–Planstellen (sowohl für inklusiven Settings als auch für die Förderschulen direkt!) UND zusätzliche Lehrstellen und Kapazitäten an den sonderpädagogischen Fakultäten der Unis München und Würzburg, SOWIE ein NEUER Standort! – und zwar an der UNI Regensburg mit 3! Lehrstühlen (welche, ist noch nicht bekannt; meine Vermutung ist „EsE“/ „L“/ „Inklusion“(?)). Wie gesagt – äußerst positiv! (wenn`s so kommt).

Dauerbrennerthemen sind außerdem u.a. nach wir vor z.B. die mangelnde Ressourcen-, Personal-Ausstattung der SVE´s v.a. an den staatl. SFZ´s, die viel zu geringe Anzahl der staatl. Kinderpfleger - Stellen an den FZ´s, die Zeugnis-Formulare als „Dauer-Ärger-Verursacher“ bei vielen Kollegen/innen, das bisher ungelöste Problem der zunehmenden tätlichen Angriffe und Übergriffe von Schülern auf das Personal an unseren Schulen und Einrichtungen (v.a. von schwerst verhaltens- und psychiatrisch auffälligen Schülern, innen im FZ-GE-Bereich, usw., usw...
Die Themen und die Arbeit gehen uns also nicht aus, egal ob im „klassischen“ Förderschul - oder im inklusiven Regelschul-„Setting“. Dazu würden wir dringend und sehr gerne neue, interessierte Kollegen/innen willkommen heißen, sowohl auf KEG-Landesebene als auch regional in den KEG-Bezirken. Über ein neues Mitglied im Landesreferat Sonderpädagogik freuen wir uns aktuell: dies ist Susanne Kocbek aus der Oberpfalz (SoKRin an der Sonderberufsschule des St. Michaelswerks Grafenwöhr mit Außenstelle in Regensburg); es können, dürfen und sollen aber gerne noch viel mehr sein und werden. Wenden Sie sich bitte sehr gerne an mich/an uns auch bei Diskussionsbeiträgen, Anregungen, etc... Eine aktuelle Liste der Referatsmitglieder finden Sie im Innenteil.
 
Herzlichen Dank für Ihr Interesse und mit kollegialen Grüßen!

Klaus Welsch, Leiter des KEG–Landesreferats Sonderpädagogik/Förderschulen
mit dem Redaktionsteam Hans Steinbauer und Thomas Herbst

Das KEG-Landesreferat Sonderpädagogik/Förderschulen
Welsch Klaus, Faltermeier Ludwig, Heinlein Erich, Kocbek Susanne, Steinbauer Hans, Seitzinger Karl-Heinz
Kooptiertes Mitglied des “VLB”: Herbst Thomas, Vogt Benedikt

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