Digitale Souveränität und Bildung - Aktionsrat Bildung präsentiert sein Gutachten

Digitalisierung ist das Thema der Stunde, nicht nur in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Digitalisierung bzw. der Digitalisierungsprozess hat längst auch Einzug in Kitas und Schulen gehalten.

Dies wurde auch gestern wieder deutlich, als der Aktionsrat Bildung sein Gutachten „Digitale Souveränität und Bildung“ in München vorgestellt hat. Darin enthalten sind nicht nur Handlungsempfehlungen, wie eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung an Schulen gelingt, sondern auch spezielle Anforderungen an die digitale Bildung in den einzelnen Bildungsphasen.

Ursula Lay, Landesvorsitzende der KEG Bayern, begrüßt in diesem Zusammenhang die Haltung des bayerischen Kultusministers Bernd Sibler, die er auch gestern wieder bekräftigte: „Die Technik muss der Pädagogik dienen!“

Allerdings äußerte sie auch warnende Worte in Richtung der Regierung. „Es genügt nicht, nur weiter die digitale Infrastruktur auszubauen, 50.000 neue digitale Klassenzimmer einzurichten, die Schulen an das Glasfasernetz anzuschließen und die Schüler mit entsprechender Hardware auszustatten. Natürlich sind diese Rahmenbedingungen wichtig, aber gelungene Digitalisierung an Schulen bedeutet auch das Lernen über Medien – nicht nur mit den Medien.“

Aus diesem Grund plädiert die KEG Bayern weiterhin für eine ganzheitliche Bildung mit digitalen Medien an bayerischen Schulen, die im Sinne von Schülern und Lehrkräften die Pädagogik vor die Technik stellt. Besonders in der Primarstufe müssen Erlernen und Festigen der analogen Fähigkeiten im Vordergrund stehen, um später verantwortungsvoll digital und souverän handeln zu können. „Denn nicht alles was technisch möglich ist, hat auch einen pädagogischen Mehrwert“, so Ursula Lay.



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