Digitale Bildung funktioniert nur mit gut qualifiziertem Personal!

Nachdem sich Bund und Länder im Vermittlungsausschuss auf einen Kompromiss geeinigt und der Bundestag den Digitalpakt an Schulen mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen hat, nimmt die KEG Bayern Stellung zur Finanzhilfe des Bundes.

Die KEG Bayern begrüßt die Einigung beim Digitalpakt und hofft, dass eine bessere technische Ausstattung der Schulen zügig auf den Weg gebracht wird. Gleichzeitig betont der Berufsverband für Lehrkräfte und Pädagogen, dass Lehrkräfte gut qualifiziert sein müssen, um digitale Medien nutzen und digitale Kompetenzen vermitteln zu können.

Ursula Lay, Landesvorsitzende der KEG Bayern, zur Grundgesetzänderung von Bundesrat und Bundestag: „Digitale Kompetenz ist für unseren Alltag, sowie für das Schul- und Berufsleben unerlässlich. Aus diesem Grunde sehen wir es positiv, dass durch die Mittel des Digitalpakts, Deutschlands Schulen über 5 Milliarden Euro für digitale Lernwerkzeuge wie Laptops, Tablets, interaktive Whiteboards und für ein schnelleres Internet bzw. verbessertes WLAN zur Verfügung gestellt bekommen.“ Sollte der Bundesrat am 15. März – wie zu erwarten ist – zustimmen, ist dies, laut Ansicht der KEG Bayern, ein wichtiger Schritt um die Digitalisierung an Schulen mit entsprechenden Mitteln voranzutreiben und das deutsche Bildungssystem zukunftsfähig zu machen.

Wichtig ist der KEG Bayern, dass technisch-pädagogische Konzepte ausgearbeitet werden und die Lehrkräfte die Digitalisierung mittragen. Die Länder sind dabei in der Pflicht, angehende Lehrkräfte bereits in der Ausbildung für diese Herausforderung zu qualifizieren und auch entsprechende Fortbildungen für bereits aktive Pädagoginnen und Pädagogen anzubieten.

„Wir dürfen bei allen Bemühungen um eine Digitalisierung, aber auch nicht andere wichtige Ebenen der Schule außer Acht lassen. Medienkompetenz ist wichtig, aber Handlungs-, Selbst- und Sozialkompetenz ebenso. Neben der digitalen Welt sollte es daher auch in Zukunft ausreichend Zeit und Raum für kulturelle Bildungsangebote geben. Auch ein Mix von unterschiedlichen Lehr- und Lernmethoden sowie Lernwerkzeugen ist für uns entscheidend“, so Ursula Lay.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Ursula Lay



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