Schuljahresanfangsgottesdienst mit Mitgliederehrung der KEG Passau

Die Katholische Erziehergemeinschaft (KEG) in der Stadt und im Landkreis Passau startete mit einer gut besuchten Gemeinschaftsveranstaltung im Haus „Spektrum Kirche“ auf Mariahilf ins neue Schuljahr. Domprobst Hans Striedl sagte in seiner Predigt, wer am Ende seines Lebens seine letzte Prüfung bestehen wolle, müsse vorweisen können, dass er es nicht bei Lippenbekenntnissen habe bewenden lassen, sondern dass er liebend und helfend auf Menschen in schwierigen Lebenslagen zugegangen sei. KEG-Kreisvorsitzende Monika Freudenstein ehrte fünf Mitglieder für langjährige Treue zu einem werteorientierten Berufsverband.


Im Rahmen eines Festbanketts dankte 1. Vorsitzende Monika Freudenstein (vorne Mitte)
zusammen mit ihrem Stellvertreter Robert Drexler (hinten 1. v. rechts)
im Beisein von Domprobst Hans Striedl (hinten 1. v. links) langjährigen Mitgliedern
für ihre Treue zum Berufsverband in der Katholischen Erziehergemeinschaft.

 

Ausgehend vom Evangelium des Tages meinte Domprobst Hans Striedl, für Lehrer und Lehrerinnen seien Prüfungen etwas Alltägliches. Jesus habe als Sprecher der Apostel die theoretische Prüfung mit Bravour bestanden, später aber bei den praktischen Prüfungen kläglich versagt. Er habe aber die Chance bekommen, sie zu wiederholen und habe sie exzellent bestanden und letztlich besiegelt an einem Kreuz. Mit Erkenntnissen und Bekenntnissen allein könne kein Mensch die Prüfungen über den Inhalt des Lebens bestehen, man müsse da schon den Weg mit Jesus gegangen sein, den Weg zu den Menschen, die einen brauchen, um im Leben zurecht zu kommen. Und das sei der Weg der Barmherzigkeit.

 


Domprobst Hans Striedl bat die Anwesenden, an die eigene Schulzeit zurückzudenken. Da werde man sich vor allem gut an Lehrer und Lehrerinnen erinnern, bei denen man gespürt habe: „Die braucht mich, der mag mich!“ Nachdenklich betonte er: „Das macht einen guten Lehrer, eine gute Lehrerin aus! Die erfüllen zwar den Lehrplan, nehmen sich aber mit Sorge um das Kind an, wenn das Elternhaus versagt. Erzieher und Erzieherinnen die mit der nötigen Strenge, gepaart mit Güte und Liebe die Kinder ins Leben begleiten, werden später von ihnen wertgeschätzt und nicht vergessen.“

Die Kreisvorsitzende Monika Freudenstein lud anschließend zu einem Festbankett in die Weinstube von „Spektrum Kirche“ ein, um Gemeinschaft zu erleben und Jubilare zu ehren. In der Schullandschaft habe sich viel geändert, betonte sie, zu allen Zeiten aber hätten Kollegen und Kolleginnen stets hervorragende Arbeit in den Schulstuben geleistet. Dank und Anerkennung seien vor allem angebracht für Engagement und Treue, für Verbundenheit und wertvolle Beiträge zur Katholischen Erziehergemeinschaft, einem werteorientierten Berufsverband.Zusammen mit ihrem Stellvertreter Robert Drexler ehrte Monika Freudenstein für 40 Jahre Mitgliedschaft in der KEG Elisabeth Viertl. Für 45 Jahre Verbandstreue wurden bedankt Lieselotte Weilermann und Katharina Schlattl. Max Behringer ist 50 Jahre treues Mitglied bei der KEG. Klementine Wiedmann gehört mit 65 Jahren Verbandstreue zum „Urgestein der KEG“. Die Vorsitzende überreichte allen eine Dankurkunde und ein Geschenk. Einigen älteren Mitgliedern konnte die Vorsitzende aus gesundheitlichen Gründen ihre Dankurkunden nicht persönlich überreichen. Bei guten Gesprächen und manch schönen Geschichten aus den Schulstuben früherer Jahre blieben alle eine gute Weile in froher Gemeinschaft beisammen.

Fotos und Text: Josef Reischl

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