Erlebnisreiche Ferien 2011 im Kloster Schweiklberg
Vilshofen/Kloster Schweiklberg
1983 gründeten das Benediktinerkloster Schweiklberg bei Vilshofen mit Abt Prof. Dr. Christian Schütz und die Kath. Erziehergemeinschaft Niederbayern (H. D. Geyer) die alljährlichen Familien-Freizeiten jeweils am Palmsonntag und Adventwochenende und im Sommer die Ferien-Freizeit. Heuer fand die Familien-Freizeit mit 80 Personen vom 02. bis 07. August 2011 statt. Gründer - Altabt Dr. Christian Schütz und Rektor a. D. Horst Dieter Geyer (KEG) - hatten wieder mit einem Team die Freizeit vorbereitet . Altabt Dr. Schütz hatte ein Motto vorgeschlagen, das allen gefiel: "Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit!" (Paul Gerhardt). Die Gruppenleiter der Jüngsten, der "Pinguine", Schwester Cordia, Kindergartenleiterin Manuela Hegenberger und die Leiterin der "Räuber", Maria Reuter, die Jugendleiterin Dipl. Theologin Melanie Höppner, der Musikverantwortliche, Pastoralreferent Bernhard Winter, Chorleiterin Anni Althammer und viele Mitarbeiter/innen waren mit Liebe, Kreativität und Begeisterung bei ihrer Aufgabe, den Familien von der kindgemäßen Morgenbesinnung (Dr. Schütz / B. Winter) bis zu den Familienabenden im Klosterkeller oder beim Lagerfeuer im Klostergarten alternative Erlebnisse im christlichen Glauben, Musik und Sport zu vermitteln. Nachdem Familien-Gottesdienst in der Krypta mit Abt Dr. Schütz kamen alle um Abt Christian und KEG-Bezirksvorsitzenden Friedrich Doering zusammen, um zu danken aus vollem Herzen: Dem unermüdlichen Altabt Dr. Christian Schütz, den Erzieherinnen Sr. Cordia und Manuela, der "Räuberhauptfrau Reuter", dem Gestalter (Georg Schrödel) des bleibenden Skulpturenweges zum Sonnengesang von Franz von Assisi.
H. D. Geyer dankte dem Altabt mit einem eigenen Gemälde von der Vils bei Schweiklberg für den besonderen Geist der Familienfreizeiten und für seinen "Theatertag" in Ortenburg beim Theater "Eigenart" mit Friedel Kahlert. Besonders dankte er dem Bezirksvorsitzenden Friedrich Doering für sein Geschenk an die Familien, den Eintritt ins Theater "Der Held und die Prinzessin" zu übernehmen und immer hinter den Familienveranstaltungen gestanden zu haben. Das reichhaltige Programm kann hier nur noch in Stichpunkten angerissen werden: Wüstentag für die Eltern, Schweiklberger Rallye, Bunter Abend mit "Baby-Rock-Vorführung" (siehe Foto), herrliches Essen, Gesang, Familienhymne "Jedes Kind, das ich seh`, ich als Botschaft versteh...", Sport, Schwimmen, Gute-Nacht-Geschichten, Blüten-Zeichnen mit Bleistift (H. D.Geyer) usw. Nachdem alle Verantwortlichen mit Geschenken symbolisch geehrt worden waren und vereinbarten, sich wieder adventlich zusammenzufinden und dabei nicht auf Altabt Prof. Dr. Christian Schütz und die Säulen der FFF verzichten zu müssen. "Die Ernte ist groß - wir dürfen bei den Familien nicht nachlassen! - Deutschland ist Schlusslicht in der Kinderzahl! - Aber es fehlt der Nachwuchs in den Klöstern für solch qualifiziertes christliches Angebot..." waren der Tenor von Jung und Alt.
Zum Schluss sangen alle wieder das gemeinsame Schweiklberger Lied "Jedes Kind, das ich seh`, ich als Botschaft versteh`, dass der Herrgott am Menschen noch nicht seine Freude verlor, an ihn glaubt wie zuvor und drum glaub an das Leben auch ich. Tun wir alles dazu, ich, wir alle und du, dass das Leben Zukunft noch hat, dass noch Hoffnung besteht und bevor es zu spät auf der Erde sich wendet das Blatt!" (von Prof. H. Zöpfl).
Dankenswerter Weise verzichteten traditionell alle Verantwortlichen auf ihr Honorar der KEG, um die Familien-Freizeiten für die Familien günstig zu halten.
H. D. Geyer |